Eine Standard-Bedienung (oft als „Gruppe“ bezeichnet) bestand in der Regel aus fünf bis sieben Soldaten. Jeder hatte eine fest zugewiesene Rolle, die im Gefecht wie ein Uhrwerk funktionieren musste:
A standard gun crew (usually referred to as a Gruppe) typically consisted of five to seven soldiers. Each man had a specific role that had to function like clockwork during combat:
Geschützführer: Meist ein Unteroffizier. Er wies die Ziele ein, bestimmte die Munitionsart und hielt die Verbindung zur Zugführung.
Richtschütze (K1): Der wichtigste Mann am Geschütz. Er bediente die Optik (meist das Rundblickfernrohr oder das Zielfernrohr $ZF\ 3 \times 8$), kurbelte das Rohr auf das Ziel und feuerte ab.
Ladeschütze (K2): Er öffnete den Verschluss, schob die Patronen ein und achtete auf den Hülsenauswurf. Bei der schweren Pak 40 war dies aufgrund des Gewichts der Granaten ein Kraftakt.
Munitionsschützen (K3 & K4): Sie bereiteten die Munition vor (Sicherungen entfernen) und reichten sie dem Ladeschützen an.
Gun Commander (Geschützführer): Usually a Non-Commissioned Officer (NCO). He designated targets, chose the type of ammunition, and maintained contact with the platoon leadership.
Gunner (K1 - Richtschütze): The most critical man on the gun. He operated the optics (usually the panoramic telescope or the $ZF\ 3 \times 8$ telescopic sight), cranked the barrel onto the target, and fired.
Loader (K2 - Ladeschütze): He opened the breech, slammed the rounds in, and monitored the ejection of spent shells. On the heavy Pak 40, this was an exhausting task due to the weight of the shells.
Ammunition Handlers (K3 & K4): They prepared the rounds (removing safety pins) and handed them to the loader.
Drivers/Privates: They operated the horse teams or prime movers (such as the Sd.Kfz. 10 or the RSO tractor) and assisted in manhandling the gun into position.
Die Männer trugen die Standard-Infanterieausrüstung, waren aber oft zusätzlich mit Maschinenpistolen (MP40) zur Nahverteidigung gegen feindliche Infanterie ausgestattet.
Besonderheit der Pak 40: Da die Pak 40 einen sehr niedrigen Aufbau hatte, um schwerer entdeckt zu werden, war der Rücklauf des Rohres beim Schuss extrem gewaltig. Die Mannschaft musste genau wissen, wo sie zu stehen hatte, um nicht vom zurückschnellenden Verschluss verletzt zu werden.
The men carried standard infantry gear but were often equipped with submachine guns (MP40) for close-quarters defense against enemy infantry.
Pak 40 Characteristic: Because the Pak 40 had a very low profile to make it harder to detect, the recoil of the barrel was violent. The crew had to know exactly where to stand to avoid being injured by the breech slamming back.
Die Geschützmannschaften der Pak 38 und 40 waren die „Panzerjäger“ der Infanteriedivisionen. Ihr Schicksal hing von ihrer Geschwindigkeit beim Nachladen und der Präzision ihres Richtschützen ab. Während die Pak 38 noch als handlich galt, war die Pak 40 eine reine Defensivwaffe, die, einmal in Stellung gebracht, oft bis zum letzten Schuss verteidigt wurde, da eine Flucht mit dem schweren Gerät unter Feuer kaum möglich war.
The gun crews of the Pak 38 and 40 were the "tank hunters" of the infantry divisions. Their fate rested on their reloading speed and the precision of their gunner. While the Pak 38 was considered maneuverable, the Pak 40 was a pure defensive weapon that, once in position, was often defended to the last shell, as retreating with such heavy equipment under fire was nearly impossible.